Grußwort des Vereinsvorsitzenden Herrn G.-F.Oelze


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sportfreunde,

 

unser Verein, der TSV  Völpke, kann auf eine 100-jährige Tradition zurückblicken. In dieser Zeit gab es Höhen und Tiefen, die in einem normalen Vereinsleben üblich sind. Sie sind davon abhängig in welcher Weise und Form es dem Verein gelingt die Mitarbeit im Umfeld der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen zu aktivieren. Die Motivation und Identifikation der Menschen im erweiterten territorialen Umfeld sind Garanten für den Erfolg bzw. den Misserfolg des Vereinslebens.

 

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren sowie dem Engagement des Vereinsvorstandes kann erfolgreiche Arbeit gestaltet werden. Als wohl einmaligen Erfolg in der Vereinsgeschichte ist der Gewinn des Kreismeistertitels im Fußball 1954 zu werten. Die daraus resultierenden Ausscheidungsspiele meisterte man mit Bravour und spielte in der darauf folgenden Saison erstmalig auf Bezirksebene.In den folgenden Jahren wurde das Team des TSV- Völpke, wie es auch heute noch ist, maßgeblich von der Montanwachsfabrik und dem SKET Badeleben unterstützt. Ein Beleg hierfür ist das Engagement der damaligen Firmenleiter Otto Allner und Heinz Germer im Vorstand des TSV Völpke.Wie schon zur damaligen Zeit ist die Unterstützung durch die einheimische Wirtschaft von maßgeblicher Bedeutung für das Vereinsleben. Mit dem sportlichen Erfolg verbunden steigert sich gleichfalls das Interesse und Engagement in der Bevölkerung. Dieses Interesse führt dazu, dass der Sport einen wesentlichen Faktor in der Kultur- und Freizeitgestaltung unserer Bevölkerung darstellt. Eine der wesentlichsten Aufgaben der Sportvereine ist es das sportliche und kulturelle Leben im territorialen Umfeld zu gestalten und Einfluss auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu nehmen. Vergessen werden darf in diesem Zusammenhang nicht, dass sportliche Aktivitäten gesundheitsfördernde Betätigungen sind, denen wir im Alltag oftmals zu wenig Aufmerksamkeit widmen. Die sportliche Entwicklung des TSV- Völpke Abteilung Fußball ist in den zurückliegenden 10 Jahren als beispielgebend zu bezeichnen. Der 1. Männermannschaft gelang innerhalb von 4 Jahren der Aufstieg von der Bördeliga bis zur Verbandsliga. Das wohl herausragendste Ereignis in der Völpker Fußballgeschichte war das Spiel in der 1.Hauptrunde des DFB- Pokals gegen das Aushängeschild des Deutschen Fußballs, den FC Bayern München. Zwar wurde dieses Spiel mit 0:6 verloren, doch die Region und der Ort Völpke haben an sportlichem Respekt und Attraktivität gewonnen. Die Menschen unserer Region erlebten ein völlig neues Gefühl - ein Gefühl des gewonnenen Selbstvertrauens und euphorischer Betrachtung. Fünf Wochen bis zum 21.08. war der TSV- Völpke Thema Nummer 1. Damit verbundene Publikationen in den Medien wurden hungrig konsumiert. Diese Gefühlswelt und das dadurch gewonnene Interesse möchte der TSV- Völpke auch im Jahr 2005 den Bürgern unserer Region und dem Ort Völpke vermitteln.Die sportliche Zielstellung für das Jahr 2005 für die 1. Männermannschaft ist Platz 1 bis 3 in der Abschlusstabelle der Verbandsliga sowie das Erreichen des Landespokalfinales in Dessau.Mit der 2. Männermannschaft möchte der TSV in der Landesklasse 3 einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Das Erreichen des Bördekreispokalfinales ist eine weitere, und ich denke eine realistische, Zielstellung unserer 2. Mannschaft. Die A- Jugendlichen unter Leitung von M. Zahn sollten in der Lage sein die Landesliga zu halten. In den anderen Kinder- und Jugendmannschaften müssen wir die sportliche Qualität durch Hinzuziehung älterer Spieler in den Trainingsprozess verbessern. Es wäre weiterhin wünschenswert, wenn es uns gelingt, sportliche Aktivitäten im Kinder- und Jugendbereich in Völpke überregional als Stützpunkt zu konzentrieren. Herzlichen Dank möchte ich allen Sponsoren des TSV - Völpke sagen, die einen wesentlichen Anteil am sportlichen Erfolg unseres Vereins haben. Gleichfalls möchte ich an dieser Stelle alle Firmen unserer Region aufrufen sich am Sponsoring für den TSV- Völpke zu beteiligen.Denn was wir heute durch Werbung und damit verbundener finanzieller Zuwendung investieren, wird in der Zukunft als gemeinschaftliches Werk seine Früchte tragen.

 

 

 

 

 

 

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